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PR - Handwerk oder Hexenwerk?

Viele Unternehmer, Freiberufler, Coaches und Künstler wünschen sich mehr Aufmerksamkeit in den Medien und mehr Bekanntheit, um mit Berichten in unabhängigen Medien Kunden und potenziellen Kunden zu zeigen, dass sich eine Zusammenarbeit lohnt. Schließlich hat man das von offizieller Seite bestätigt.

Doch wie kommt man eigentlich in die Medien? Für viele ist das völlig undurchsichtig. Fast schon ein Hexenwerk. Andere wiederum unterliegen dem Irrglauben, dass man zu einem inneren Kreis gehören muss oder eine PR-Agentur braucht, die mit den entsprechenden Journalisten gut Freund ist.

Aber braucht es das wirklich? Klar, Kontakte helfen immer und es ist leichter Kontakt mit einem Journalisten aufzunehmen, wenn dieser schon einmal Ihren Namen kennt. Aber sind Kontakte wirklich alles?

Nein! Denn Journalisten brauchen vor allem gute Stories. Und die bewerten sie in den meisten Fällen unabhängig davon, ob sie den PR-Menschen dahinter kennen.

PR und Journalismus stehen generell natürlich in einem Spannungsfeld, denn Journalisten lassen sich nicht gerne von PR-Leuten vor den Karren spannen, die auf der Suche nach kostenloser Werbung sind. Wer jedoch eine gute Story anzubieten hat, die die Leserschaft des Mediums unterhält und interessiert, ist sich eines Abdrucks oder einer Erwähnung fast schon sicher. Denn Journalisten müssen vor allem eines: ihre Leser unterhalten und informieren, um weiterhin die Auflage für ihr Medium zu halten und zu steigern.

Als Unternehmer, Freiberufler, Coach oder Künstler sollten Sie sich daher umschauen, welche Themen in den Medien gerade aktuell sind und was Sie zu diesen Themen beitragen könnten. Haben Sie eine kontroverse Meinung oder eine ganz andere Erfahrung? Können Sie auf Grund Ihrer Expertise in Ihrer Branche Hintergrundwissen oder Statements dazu liefern? Machen Sie etwas ganz anders als Ihre Wettbewerber? Sind Sie besonders sozial, umweltfreundlich oder haben einen besonderen Werdegang?

Schauen Sie sich das einmal durch die Brille eines Außenstehenden an oder fragen Sie einen Freund oder eine Freundin, was er oder sie an Ihnen besonders findet. Die Chancen stehen gut, dass die Medien zustimmen.

Anstatt daher Pressemeldungen breit gefächert auf alle Medien zu verteilen, in denen Sie gerne einmal präsent wären, schauen Sie sich die Sendungen, Zeitungen und Magazine erst einmal genau an. Wie ist deren Ton und Art der Berichterstattung? Sprechen Sie dann diese Medien mit einem gezielten Themenvorschlag an. Und auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt – wie bei allem im Business und im Leben heißt es hier: Ausdauer zeigen! Erfolg kommt eben nicht über Nacht. Aber PR ist auch kein Hexenwerk!

Welche Erfahrungen haben Sie mit den Medien gemacht? Fällt Ihnen Ihre Pressearbeit leicht? Organisieren Sie Ihre PR selbst oder holen Sie sich externe Unterstützung? Ich freue mich über Ihre Kommentare!

 

 

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