Immer einen Schritt voraus
zur Newsletter-Anmeldung

Weg von der Logo-Flut, hin zur digitalen Kreativität

Gerade vermeldet der Advant Planning Sponsoringklima-Index eine positive Entwicklung im deutschsprachigen Sponsoringmarkt, die vor allem auf die zunehmende Zufriedenheit der Sponsoren zurückzuführen ist. 77% sind mit ihren Sponsoring-Engagements zufrieden. Auch die Unternehmensberatung Pricewaterhouse Coopers prognostiziert in einer weltweiten Studie, dass die Erlöse weiterhin steigen werden. Lagen Sie im Jahr 2010 weltweit noch bei 35 Milliarden US Dollar, sollen sie bis 2015 auf 45,3 Milliarden wachsen.

Grundsätzlich natürlich eine schöne Entwicklung, wenn da nicht die Logo-Flut wäre, die den Sponsoren zu schaffen macht: Keine Fußball-Übertragung ist mehr vorstellbar ohne Logo-Friedhöfe, kein Formel 1 Rennen ohne permanente Einblendung von Markennamen. Auf Banden, Trikots oder Trainerbank: Die Logo-Flut ist allgegenwärtig.

Aber ist die reine Logo-Einblendung wirklich einziger Sinn und Zweck von erfolgreichen Sponsorings? Viel wurde von Clubs und Rechtehaltern bereits unternommen, um die eigenen Sponsoren aus der Menge hervorstechen zu lassen. Digitale Banden, blinkende Logos, Namenssponsorings…

Doch verleitet die reine Logo-Einblendung tatsächlich zum Kauf? Oder ist der Grat zwischen Kommunikation und Belästigung durch Logo-Flut schmal? Wie stellen Sponsoren sicher, dass ihre Botschaft wirklich wahr genommen wird? Mit bloßer Sichtbarkeit ist es nicht getan.

Ein klarer Trend: die digitale Aktivierung von Sponsorings. Social Media ist in aller Munde. Weg von der reinen Beschallung mit Werbebotschaften hin zu echter Kommunikation und Verbindung mit dem Konsumenten. Sponsoring schafft Themen, über die Sponsoren in ihren Kommunikationskanälen berichten können und somit ihre Marke emotionalisieren und ihre Zielgruppe erweitern. Weitere Vorteile: Die digitalen Kanäle ermöglichen ein zielgerichtetes Vorgehen ohne Streuverluste und eine ebensolche Bewertung der Maßnahmen. Und auch für kleine Budgets ist die digitale Aktivierung ein wichtiger Punkt: Schließlich können Sponsoren hier mit Kreativität bestechen!

Wie sich die Sponsoring-Aktivierung über die sozialen Medien weiter entwickeln wird, ist noch ungewiss. Klar ist aber: zahlreiche Sponsoren setzen bereits auf Aktionen im Netz, um sich von anderen abzuheben. Ein Beispiel gefällig? Reebok ließ über die Agentur M&C Saatchi ein Reality Game mit dem von ihnen gesponserten Rennfahrer Lewis Hamilton kreieren (Secret Life of Lewis Hamilton). Der Clou: Das Spiel zeigt Hamilton außerhalb seiner Rennsport-Welt und verdeutlicht die Markenwerte von Reebok auf spannende Art und Weise. Fünf Episoden wurden gedreht und 245.000 Fans spielten online, sowie bei Live-Events. Wie das aussah, sehen Sie hier!

Was ist Ihnen vor allem wichtig bei der Aktivierung Ihrer Sponsoring-Engagments? Und wo würden Sie sich mehr Hilfestellung von den Rechtehaltern erwarten? Sind die Logo-Einblendungen bei Sport-Großereignissen einfach nur ärgerlich? Oder fällt Ihnen das gar nicht mehr auf?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und über Ihre Registrierung zu unserem Newsletter.

 

 

Diese Themen könnten Sie auch interessieren:

 

Immer einen Schritt voraus
zur Newsletter-Anmeldung

Wenn Sie diesen Artikel gut finden, teilen Sie ihn!

« zurück zur Übersicht