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Die 10 wichtigsten Formalien für eine Pressemeldung

Beim Verfassen von Pressemeldungen, die bei Journalisten auch wirklich Beachtung finden, gibt es – neben interessanten Inhalten – auch einige Formalien zu beachten. Angelehnt sind diese Regeln an die Regeln des Journalismus. Schließlich wollen Sie mit Ihrer Meldung den Journalisten die Arbeit erleichtern und sich darüber gleichzeitig in den Medien positionieren.

Hier also die 10 wichtigsten Formalien, die es zu berücksichtigen gilt, wenn Sie in der Redaktion als seriöser Informationslieferant angesehen werden wollen:

1. Eine Pressemeldung ist immer pyramidal aufgebaut. Das wichtigste kommt am Anfang. Die Überschrift fasst dies zusammen und im ersten Absatz werden die ‚W’-Fragen beantwortet: Also wer macht was, wann, wo, warum? Erst in den späteren Absätzen folgen Erklärungen. Warum das so ist? Damit der Redakteur von hinten kürzen kann, wenn nicht alles ins Blatt passt und Sie dennoch die wichtigsten Infos übermittelt haben.

2. Personen werden nur einmal mit Vor- und Nachnamen genannt, danach erscheint nur noch der Nachname. Auch ‚Frau’ oder ‚Herr’ plus Nachname sind in der Pressemeldung tabu.

3. Währungen werden immer nach den Zahlen geschrieben also 10 Euro. Und zwar als Wort. Schließlich sind Journalisten keine Mathematiker. Auch Zeichen wie % oder & gibt es nicht in Pressemeldungen. Stattdessen ‚Prozent’ und natürlich ‚und’.

4. Keine Abkürzungen in Pressemeldungen – also Millionen anstatt Mio.; Abkürzungen, die Ungenauigkeiten vertuschen (wie etc. oder usw.) gehören sowieso nicht hinein.

5. Die Ziffern 1 bis 12 werden in Buchstaben, ab 13 in Ziffern geschrieben.

6. Firmenlogos gehören in den Kopf der Pressemeldung, nicht in den Text. Auch Versalien haben im Text nichts zu suchen – sei das Thema oder das Unternehmen auch noch so wichtig.

7. Machen Sie es den Journalisten leicht und schreiben Sie das Datum auf die Meldung. So ist klar ersichtlich, wie aktuell das Thema ist. 8. Trotz moderner Textverarbeitungsprogramme lohnt es sich zudem, am Textende in Klammer anzugeben, wie viele Anschläge (Zeichen inklusive Leerzeichen) der Artikel hat. Journalisten wissen sehr genau, wie viele Zeichen sie noch frei haben und können somit entscheiden, ob die Meldung ins Blatt passt.

8. Pressemeldungen liefern Sach-Emotionen. Also bitte keine Lyrik, keine Adjektive mit Attributen, die Sie nicht belegen können und kein Behörden-Deutsch durch zu viele Substantive.

9. Jede Pressemeldung muss einen Ansprechpartner liefern, an die sich Journalisten im Falle des Interesses melden können. Und zwar direkt und ohne langwieriges Durchfragen über die Zentrale.

10. Nicht nerven: Auch wenn Sie wirklich gerne wissen würden, wie Ihre Pressemeldung angekommen ist – nerven Sie Journalisten nicht mit Anrufen, ob die Meldung erhalten wurde. Positionieren Sie sich lieber als ernst zu nehmender Informationslieferant mit guten Meldungen und wichtigen Informationen.

Waren hilfreiche Tipps für Sie dabei? Haben Sie bereits erfolgreich Informationen über Sie und Ihr Business in den Medien platziert? Wenn ja – wie sind Sie vorgegangen? Wenn nein – was hält Sie davon ab? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

 

 

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